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ver.di Vertrauensleute für Stärkung des Grünflächenamtes

ver.di Vertrauensleute für Stärkung des Grünflächenamtes

Die gerade veröffentlichte Bürgerbefragung zur kommunalen Lebensqualität zeigt den hohen Stellenwert, den die Grünanlagen und Parks der Stadt für die Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger haben. Sie werden als wertvolle Ressource der Erholung wahrgenommen. Zurecht sehen die Wiesbadener in der Pflege der Parks und Grünanlagen eine der vordringlichen kommunalen Aufgaben.

Die ver.di Vertrauensleute des Grünflächenamtes sehen mit Sorge, dass die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit dem Zustand der Grünanlagen im Vergleich zur letzten Befragung 2014 abgenommen hat. „Ein gepflegtes Erscheinungsbild der Wiesbadener Grünflächen und Spielplätze, der Fasanerie, des Stadtforstes und der Friedhöfe sind ein Aushängeschild der Stadt“, so die ver.di Vertrauensleute.

 Nach der einheitlichen Einschätzung der Vertrauensleute sind die massiven Personaleinsparungen der letzten Jahre ein Problem, das im Zusammenhang mit der nachlassenden Zufriedenheit thematisiert werden muss. „Wir haben deutlich weniger Personal, gleichzeitig sind wir für immer mehr Grünflächen, Parks und Spielplätze zuständig. Das Grünflächenamt hat hoch qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal, trotzdem haben wir mit den Folgen der Personalpolitik zu kämpfen und unsere Kolleginnen und Kollegen stoßen an ihre Grenzen“, betonen die Gewerkschafter.

Die Vertrauensleute fordern daher ein klares Bekenntnis der Verantwortlichen der Stadt zur Bedeutung Grünflächenamts: „Damit wir unsere Aufgaben in der geforderten Qualität und zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger erfüllen können, muss die dazu notwendige finanzielle und personelle Ausstattung des Amtes sichergestellt sein.“ Für entscheidend halten die Gewerkschafter die jetzt anstehenden Haushaltsberatungen: „Seit Jahren weisen wir auf die Problemlagen hin. Jetzt muss gehandelt werden, damit die Parkanlagen der Stadt auch in Zukunft den Wiesbadenern und den Gästen als Orte der Erholung dienen und für ein gutes Stadtklima sorgen.“