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Mehr Geld für rund 97.500 Caritas-Beschäftigten

Mehr Geld für rund 97.500 Caritas-Beschäftigten

Die rund 97.500 Caritas-Beschäftigten in den Bistümern Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier erhalten ab dem 1. Juni 2018 mehr Geld. Die Gehälter werden in drei Schritten bis 2020 um insgesamt rund 7,5 Prozent erhöht.
Die Regionalkommission (RK) Mitte hat in ihrer heutigen Sitzung in Fulda die vorangegangene Tarifeinigung der Bundeskommission vom 14. Juni bestätigt und 1:1 umgesetzt:
Die prozentualen Erhöhungsschritte fallen je nach Beschäftigtengruppe unterschiedlich aus und reichen von 7,4 bis 7,88 Prozent. Pflegehilfskräfte erhalten ab 2020 einen zusätzlichen Aufschlag von rund 1 Prozent. Die Monatsvergütung für Auszubildende steigt in zwei Schritten um 100 Euro. Untere Lohngruppen erhalten schon im Dezember 2018 eine Einmalzahlung von 250 Euro.
Mit der Höhe der Lohnsteigerung bleibt die Caritas im Wesentlichen auf dem Niveau des Tarifabschlusses im Öffentlichen Dienst.
Klaus Koch, Sprecher der Mitarbeiterseite der RK Mitte:
„Die Arbeit der Caritas-Beschäftigten wird noch in diesem Jahr besser vergütet. Wir freuen uns über das Ergebnis, mit dem wir die Erhöhungen des TVöD im Wesentlichen wertgleich übernehmen. Mit dem Beschluss haben wir es geschafft, vor allem für die unteren Lohngruppen eine fühlbare Steigerung zu erreichen“.